Schilder gibt es für fast jede Einsatzmöglichkeit. Und auch eine Vielfalt an Möglichkeiten diese mit Texten und / oder Grafiken zu versehen existieren mittlerweile. Ob Warn-, Informations- oder Hinweisschilder. Im täglichen Leben werden wir mit einer ganzen Reihe dieser Tafeln konfrontiert. Sie vereinfachen so manche Situation, oder schützen uns vor Unglücken und Gefahren. Je nachdem für welchen Einsatz es gedacht ist hat es gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. Von einer Korrosionsbeständigkeit bis hin zur UV-Resistenz. Die Grundlage bilden immer die Werkstoffe und die Veredelung der Untergründe. Aber ebenso wichtig ist der Aufdruck an sich. Dieser kann, je nach Wunsch, auf unterschiedlichen Techniken basieren. An dieser Stelle erfolgt eine kurze Beschreibung der gängigsten Methoden.
Der Digitaldruck
Bei dieser Art des Druckverfahrens handelt es sich um eine sehr gängige Praxis. Hierbei überträgt man das gewünschte Motiv direkt vom PC aus auf das Material, welches bedruckt werden soll. Eine materielle Druckform, wie sie beim ebenfalls beliebten Offsetdruck zum Einsatz kommt, wird beim digitalen Druck nicht benötigt. Somit ist selbst die Produktion sehr kleiner Stückzahlen ökonomisch und nicht aufwendig. Auch die Einfachheit des anwendbaren Druckverfahrens ist einer der Hauptgründe, warum sich dieses Verfahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Auf den Gebieten Kalender, Poster, Fotobücher, Grußkarten, usw. hat sich der Digitaldruck mittlerweile sehr fest etablieren können. Auch beim Druck von Schildern erfreut sich diese Art der Oberflächenkennung größter Beliebtheit und spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Es ist die hervorragende Qualität in Kombination mit spektakulären Designs und leuchtenden Farben, die auch gerade beim digitalen Druck von Firmenschildern überzeugt . Diese Ergebnisse werden dadurch erzielt, dass eine ganz spezielle hochglänzende Folie benutzt wird, die anschließend auf das Schild aufgeklebt wird. Als Material dient hauptsächlich PVC oder auch Acrylglas. Die Erzeugnisse des Digitaldrucks sind sowohl für den Gebrauch in Räumen, als auch für die Nutzung in Außenbereichen geeignet. Für Schilder die im Freien verwendet werden setzt man beim digitalen Druck eine besondere Farbe ein, die einen gewissen Schutz vor Verblassen aufgrund von UV-Strahlen bietet. Zusätzlich kann die Lebensdauer erhöht werden, indem man das Schild mit einer dünnen Folie versieht. Somit ist es rundum gesichert und trotzt widrigen Umwelteinflüssen.
Der UV-Druck
Unter der Bezeichnung UV-Direktdruck bzw. Plattendirektdruck versteht man eine neuartige Fertigungsweise im Bereich des Schilderdrucks. Hierbei erfolgt der Druck nicht mehr auf eine Folie, sondern direkt auf dem Schildmaterial selbst. Wie der Name schon verrät wird in diesem Verfahren eine UV-Tinte verwendet. Im Gegensatz zum herkömmlichen Digitaldruck entfällt das Bekleben des Materials durch eine Folie entsprechend. Eine verblüffend scharfe Fotoqualität kann mit dieser Methode perfekt erzielt werden.
Der Siebdruck
Das Durchdruckverfahren, wie man den Siebdruck gemeinhin nennt, ist ebenfalls ein direktes Druckverfahren. Die Farbe wird, bei dieser Art des Drucks, durch eine sogenannte Rakel gleichmäßig verteilt, nachdem sie zuvor in ein feines Sieb gegossen wurde. Durch die Tatsache, dass dieses präparierte Sieb die Farbe lediglich an den dafür vorgesehenen Stellen überträgt, wird das Druckmotiv erschaffen. Sehr oft wird mehrfarbiger Siebdruck gewünscht, bei dem dieser Vorgang gesondert für jede Farbe und mit neuen Sieben wiederholt werden muss. Dies scheint zwar aufwendig, doch erzielt es allerbeste Ergebnisse. Der Siebdruck empfiehlt sich ganz besonders dann, wenn unebenes Material oder auch gesamte Körper für eine Bedruckung bestimmt sind. Diese Art des Drucks ist zwar sehr verbreitet, doch weist sie auch einen eklatanten Nachteil auf. Im direkten Vergleich zu den anderen Druckverfahren ist die Geschwindigkeit sehr gering Von daher empfiehlt es sich eher auf den UV-Druck oder den digitalen Druck zurückzugreifen, wenn es um die Herstellung von Schilden geht.
Der Offsetdruck
Bei einem indirekten Flachdruckverfahren, wie es beim Offsetdruck der Fall ist, wird nicht direkt das Material bedruckt, sondern eine Gummiwalze überträgt die Farbe letztendlich auf das Papier. Das Ergebnis ist ein randscharfer Ausdruck, der von einem extremen Glanz begleitet wird. Das Verfahren des Offsetdrucks findet hauptsächlich in den Bereichen Bücher, Kataloge, und Zeitungen Anwendung. Geht es um eine Vervielfältigung von großen Stückzahlen, dann bietet sich gerade diese Art des Drucks an. Da die Druckvorbereitungen einen großen Aufwand darstellen lohnt sich dieses Verfahren für Einzelstücke in keiner Weise.